Blockheizkraftwerk

Was ist ein Mini-Blockheizkraftwerk

BHKW

Ein Blockheizkraftwerk dient der Gewinnung elektrischer Energie und Wärme und macht – bei gleichzeitig sehr geringem Energieverlust – beides nutzbar. Unterschieden wird zwischen normalen, Mikro- und Mini-BHKW. Bei einem Mini-Blockheizkraftwerk handelt es sich um kleine Blockheizkraftwerke, in die eine Mikro- oder Mini-Kraft-Wärme-Kupplung eingebaut ist. Der Unterschied zwischen Mini-KWKs und Mikro-KWKs liegt in ihrer Leistung. Unter Mikro-KWKs werden Mini-BHKW bis 15 Kilowatt gezählt, eine Mini-Kraft-Wärme-Kupplung kann bis zu 50 Kilowatt Leistung aufbringen. Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungs-Systeme haben ihren Platz bevorzugt in Ein- und Zweifamilienhäuser gefunden, da dort die Abwärme trotz geringerer Leistung ideal für Raumheizung und Brauchwassererwärmung genutzt werden kann. Ein Mini-Blockheizkraftwerk unterscheidet sich vor allem durch den monovalenten Betrieb von einem normalen Blockheizkraftwerk. Das bedeutet, dass ein Mini-BHKW ohne Spitzenlastkessel betrieben werden kann.

Für den Kauf eines Mini-Blockheizkraftwerks spricht vor allem der hohe Wirkungsgrad. Bei vor Ort genutzter Wärme und Strom kann ein Mini-BHKW einen Gesamtwirkungsgrad von 90 Prozent erreichen. Der Kohlendioxid-Ausstoß wird auf direktem Wege in doppelter Weise gesenkt. Zum einen verursacht ein Mini-Blockheizkraftwerk über 50 Prozent CO²-Emissionen und zum anderen senken Mini-Blockheizkraftwerke auf langfristiger Sicht den hohen Kohlendioxid-Ausstoß von fossilen Kraftwerken, da sie weniger Kraftwerkskapazitäten bereitstellen müssen.

Aufgrund der Mini-Kraft-Wärme-Kupplung ist es also möglich, Strom zu produzieren und die Abwärme zusätzlich noch effizient zu verwenden. Durch die hohe Effektivität können Überschüsse in der Stromproduktion an das öffentliche Stromnetz abgegeben werden. Dadurch können die laufenden Kosten spürbar gesenkt werden. Das Prinzip der Mini-Kraft-Wärme-Kupplung wird zusätzlich bis mindestens 2020 staatlich fest bezuschusst. Unabhängig davon, ob der produzierte Strom selbst verwendet oder ins öffentliche Netz eingespeist wird, bekommen BHKW-Besitzer einen Zuschuss von 5,41 Cent pro Kilowattstunde.

Ein Mini-Blockheizkraftwerk wird von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Die am häufigsten genutzten Motoren sind Gasmotoren. Doch auch Diesel-, Stirling- und Bioölmotoren sowie Brennstoffzellen, Gasturbinen und Pellets werden verwendet. Brennwertkessel erreichen in ihrem Wirkungsgrad zwar einen Wärmeverlust von nur wenigen Prozent, können aber keinen Strom erzeugen. Ein weiterer Vorteil eines BHKW gegenüber einem Brennwertkessel ist die einstellbare Ausrichtung der Anlage. Wärmegeführte Anlagen erreichen einen höheren Wirkungsgrad bei der Wärmeerzeugung, stromgeführte Anlagen sind hingegen darauf ausgelegt, die Stromerzeugung effektiver zu gestalten. So kann auf individuelle Wünsche hinsichtlich Energienutzung konkreter eingegangen werden.

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